Neupflanzung vorbereiten

Wer im nächsten Jahr ein neues Beet anlegen möchte, sollte die Fläche bereits im Herbst umgraben, dann hilf der Frost, den Boden zu lockern.

Rasen: Kahle Stellen erneuern

Der Oktober ist für Hobbygärtner die letzte Gelegenheit, um kahle Stellen im Rasen uszubessern. Rauen Sie den Boden mit einem Handvertikutierer oder einem Eisenrechen auf und säen Sie die Kahlstellen möglichst mit der gleichen Rasensamen – Mischung nach, aus der auch der übrige Rasen besteht. Die Nachsaat wird dünn mit Humuserde abgedeckt und gründlich gewässert. Großflächige Reparaturen sollten Sie auf das nächste Frühjahr verschieben.

Rasen kalken

Wer mit Kalk gegen Moos im Rasen vorgehen möchte, sollte vorab den pH-Wert des Bodens testen. Entsprechende Sets gibt es im Gartenfachhandel. Denn hilfreich ist Kalken nur, wenn ein saurer Boden auch die Ursache für das Moos ist. Empfehlenswert ist es bei einem pH-Wert unter 5,5. Darüber ist keine Kalkung notwendig, denn schließlich benötigt der Rasen selbst einen pH-Wert von 5,5 bis 7. Dosierung: Um den Wert um eine Stufe anzuheben, also zum Beispiel von 4,5 auf 5,5, sind 200 g/m2 notwendig, einmal jetzt im Herbst und dann noch einmal im Frühjahr verabreicht. Andere Ursachen für Moos im Rasen sind verdichtete Böden mit schlechtem Wasserabzug, zu seltenes und zu tiefes Mähen, Nährstoffmangel sowie zu viel Schatten.

Eichenlaub sammeln

Eichenlaub ist reich an Gerbsäure und zersetzt sich nur langsam. Doch das Warten lohnt sich: Die daraus entstehende Humuserde hat einen niedrigen pH-Wert und ist ideal für alle Pflanzen, die sauren Boden lieben. Dazu zählen Moorbeetpflanzen wie Rhododendren, Azaleen, Kamelien und Heidelbeeren. Hortensien, die blaublühen, brauchen ebenfalls saure Erde. Eichenlaub kann man im Herbst auch direkt als Mulchschicht um die Pflanzen ausbringen.